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Spannende Arbeitsinhalte binden Fachkräfte am stärksten an das Unternehmen

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Düsseldorf, Mai 2014. In Zeiten des Fachkräftemangels sehen sich Unternehmen nicht nur bei der Rekrutierung einem wachsenden Wettbewerb gegenüber. Sie müssen auch dafür sorgen, dass sie hochqualifizierte Mitarbeiter nachhaltig an das Unternehmen binden. Für die Mehrheit der Fachkräfte sind interessante Arbeitsinhalte (62 %) und ein gutes Verhältnis zu Kollegen (59 %) die ausschlaggebenden Gründe, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Das sind die Ergebnisse der Studie "Candidate Insights", für die von der führenden Jobbörse StepStone 2.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Arbeitsinhalte und -umfeld wichtiger als Work-Life-Balance und Gehalt

Ebenfalls relevant sind ein attraktiver Firmenstandort (46 %) und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens (39 %). Eine angemessene Work-Life-Balance trägt für ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland maßgeblich zu ihrer Bindung an ein Unternehmen bei - ein attraktives Gehalt bindet dagegen nur knapp 24 % der Fachkräfte. "Sprechen Unternehmen Faktoren wie ansprechende Arbeitsumgebung oder wirtschaftliche Stabilität gezielt in ihrer Employer-Branding-Kommunikation an, treffen sie den Nerv der Fachkräfte und können mit hoher Aufmerksamkeit bei den Jobsuchenden rechnen", kommentiert Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer von StepStone.

Die Gründe, im Unternehmen zu bleiben, sind je nach Berufsrichtung sehr unterschiedlich: Während für Finanzfachkräfte ein attraktiver Unternehmensstandort den wichtigsten Bindungsgrund darstellt, räumen Ingenieure und ITler dem Verhältnis zu Kollegen die höchste Priorität ein.     

Unternehmenswebsite und Online-Jobbörse wichtigste Kontaktpunkte mit potenziellen neuen Mitarbeitern

Online-Jobbörsen sind für die überwiegende Anzahl der Fachkräfte die erste Anlaufstelle bei der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Nur 5 % schauen sich dagegen im ersten Schritt auf einer Unternehmenswebsite nach interessanten Stellenangeboten um. Dennoch ist die Unternehmenswebsite einer der bedeutendsten Berührungspunkte zwischen Arbeitgeber und Jobsuchenden. Denn sobald eine interessante Stellenanzeige gefunden ist, dient die Unternehmenswebsite für neun von zehn Befragten als wichtigste Grundlage, um sich ein besseres Bild vom potenziellen neuen Arbeitgeber zu machen.

Weitere Studienergebnisse zu Bewerberverhalten und -anforderungen stehen in dem Whitepaper "Candidate Insights", das hier heruntergeladen werden kann, kostenfrei zur Verfügung.

 

Über die Studie

Im November 2013 befragte StepStone rund 2.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland per Online-Erhebung. Die Studie wurde unter Nutzern des Portals StepStone durchgeführt. Führungskräfte waren unter den Teilnehmern zu etwa 30 Prozent, Fachkräfte ohne Personalverantwortung zu rund 70 Prozent vertreten.

9.1.15 12:53


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Umfrage: Makler befürchten Preissteigerungen durch EnEV 2014

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Köln, 5. Oktober 2014  - Gut isolierte Gebäude, moderne Anlagen, geringe Heizkosten - die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 legt seit 1. Mai 2014 neue Standards für Wohnimmobilien fest. Gut für die Umwelt, aber auch gut für die Menschen und die Wirtschaft? Nein, sagt eine Umfrage von kalaydo.de unter 1.150 Verbrauchern und 380 Maklern. Während nur 35% der Käufer und Mieter mehr Transparenz bei Energieverbrauch und -bedarf sieht, befürchten 53% der Makler sogar eine Preissteigerung bei Miet- und Kaufimmobilien durch die EnEV 2014.

Dass gesetzliche Vorgaben auch Fachleute vor Probleme stellen können, zeigt die neue Energieeinsparverordnung. Nur knapp die Hälfte der Makler fühlt sich im Umgang mit den vielen Vorgaben zur Energieeffizienz wirklich sicher. Zudem bejahen nur 9% vorbehaltlos den Sinn der neuen Verordnung. Als Begründung werden häufig die entstehenden Kosten, der geringe Vorteil für die Kunden und die fehlende Aussagekraft der Angaben genannt. Kein Wunder also, dass nur 13% der Makler einen Wettbewerbsvorteil durch EnEV 2014 entdecken können.

 


Für Verbraucher ist vor allem der Energieausweis relevant, dessen Inhalte die EnEV 2014 neu regelt. Er muss bei Besichtigungen vorgelegt werden. Den Ausweis kennen zwar über 90%, seinem Nutzen wird aber kein besonderer Stellenwert beigemessen. Nur etwas mehr als die Hälfte der Immobiliensuchenden hält die Vorlage des Ausweises für wichtig, an eine Verbesserung der Umwelt oder an eine verstärkte Sanierung von Gebäuden durch diese Maßnahme glauben aber nur 32%.

Zwar müssen die Angaben des Energieausweises auch in Immobilienanzeigen veröffentlicht werden. Derartige Inserate werden aber nur von 44% der Verbraucher bevorzugt. Und auch die Experten halten das Zahlenwerk in Inseraten für wenig hilfreich: Für 63% der Makler trägt es nicht zum Verständnis und zur Transparenz bei.

Joachim Vranken, Geschäftsführer von kalaydo.de: "Mit Inkrafttreten der EnEV 2014 waren viele Nutzer und Kunden unseres Anzeigenportals verunsichert. Wir wollten daher wissen, wie die Verordnungen nach fünf Monaten einzuschätzen sind. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass einer guten, auch im Markt akzeptierten Idee - leider wie so oft - eine schlechte Umsetzung folgte. Zumindest scheinen zurzeit weder Verbraucher noch Makler in ausreichendem Maße davon zu profitieren."

Ausführliche Ergebnisgrafiken zur Umfrage stehen im Downloadbereich von kalaydo.de unter http://content.kalaydo.de/services/presse/umfragen/ zur Verfügung und können über den Pressekontakt von kalaydo.de angefordert werden.
9.1.15 12:52


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